Individuelle Datenverarbeitung: Die „Never Ending Story“
Individuelle Datenverarbeitung: Die „Never Ending Story“
Individuelle Datenverarbeitung: Die „Never Ending Story“
Die Aufsicht hat das Thema Individuelle Datenverarbeitung (kurz: IDV) im Fokus und betrachtet es als Teilmenge der Anwendungsentwicklung. Auch die Abschlussprüfer greifen das Thema ebenfalls auf, teilweise mit überzogenen Forderungen. So wird etwa für jedes IDV-System eine detaillierte Programmierrichtlinie gefordert. Wenn der Fachbereich mit Anforderungen überfrachtet wird, dann drängt man ihn wieder in der „Untergrund", was die schlechteste Lösung ist.
Einige kleinere Unternehmen versuchen zu argumentieren, dass es bei ihnen keine IDV gibt. Dieser Fall existiert jedoch nicht. Individuelle Datenverarbeitung findet in jedem Unternehmen statt. Die Kunst besteht darin, einerseits die Fachabteilungen mit Augenmaß einzufangen und in Bahnen zu lenken, um die Risiken transparent und steuerbar zu machen und andererseits den Aufwand für die Fachabteilungen vertretbar zu halten und genügend Flexibilität zu ermöglichen.
Die Interne Revision interpretiert die aufsichtsrechtlichen Vorgaben und trägt so zu einer angemessenen Ausgestaltung des Governance-Systems bei. Sie vertritt dabei die Interessen des Unternehmens und nicht die des Wirtschaftsprüfers (WP) oder der Aufsicht. Im Zweifelsfall „kreuzt die Interne Revision auch mal die Klinge" mit dem WP oder der Aufsicht.
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